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Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow ist überraschend nach rund eineinhalb Jahren aus dem Hausarrest entlassen worden. Der 49-Jährige dürfe die Stadt aber nicht unerlaubt verlassen, meldete die Agentur Interfax am Montag unter Berufung auf ein Moskauer Gericht. (Mehr unter BR Klassik)

Kirill Serebrennikov

Der russische Theaterregisseur und Filmemacher unter Arrest
Seit August 2017 ist Kirill Serebrennikov von den russischen Behörden in seiner Heimat Moskau unter Hausarrest gestellt. Vorgeworfen wird ihm die Unterschlagung von Fördergeldern. Eindeutige Beweise hierfür wurden bisher jedoch nicht vorgelegt. Der Hausarrest, der mit einer umfassenden Kontaktsperre einhergeht, kommt einem Berufsverbot gleich. Seine Arbeit als regime- und religionskritischer Künstler soll offensichtlich mundtot gemacht werden und gleichzeitig ein Exempel für andere Künstler*innen statuiert werden. Nach quälenden Monaten des Wartens und der mehrfachen Verlängerung des Hausarrests hat nun endlich der Prozess begonnen. Die Komische Oper Berlin, die sich dem Künstler und Menschen Serebrennikov eng verbunden fühlt, hat die Chronologie der Ereignisse, Pressebeiträge und Dokumentationen auf dieser Seite zusammengestellt ...

Kirill Serebrennikov bei den Proben zu Il barbiere di Siviglia in der Komischen Oper Berlin im Oktober 2016 © Monika Rittershaus
Kirill Serebrennikov bei den Proben zu Il barbiere di Siviglia in der Komischen Oper Berlin im Oktober 2016 © Monika Rittershaus

Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur
der Komischen Oper Berlin

Statement
»Ich bin entsetzt, wie das Russische System mit Ausnahmekünstler*innen wie Kirill Serebrennikov umgeht – angefangen mit der Arrestierung vor eineinhalb Jahren aus mehr als fadenscheinigen Gründen bis hin zum Prozess, der nun Rechtstaatlichkeit vorgaukelt, wo sie schon längst nicht mehr gegeben ist. Und warum das alles? Das scheint niemand genau sagen zu können. Es fällt allerdings auf, dass alle vier nun Angeklagten Juden sind und dass sie für eine liberale und offene Gesellschaft sowie die Freiheit der Kunst einstehen. Um nichts weniger geht es gerade in diesem Prozess. Darum gilt es einmal mehr, die Betroffenen auch aus der Ferne zu unterstützen!«

Aktuell - kulturell!

7. März 2019
Probenarbeit per USB-Stick - Kirill Serebrennikov inszeniert Nabucco unter Hausarrest
An der Staatsoper Hamburg laufen die Vorbereitungen für die Premiere von Giuseppe Verdis "Nabucco" am 10. März. Inszeniert wird die Oper vom russischen Regisseur Kirill Serebrennikov. Doch der steht seit fast zwei Jahren in Moskau unter Hausarrest und kann nicht an den Proben teilnehmen. Eine ungewöhnliche Situation, die nur per USB-Stick funktioniert. (Mehr bei BR Klassik)
8. November 2018
Der Spielfilm LETO läuft in den deutschen Kinos an
Während der Dreharbeiten im August 2017 war Kirill Serebrennikov in Russland verhaftet worden. Im Mai diesen Jahres lief der Film - in Abwesenheit des arrestierten Regisseurs - auf den Filmfestspielen in Cannes und gewann den Cannes Soundtrack Award. Nun läuft der Film, der von der russischen Rockszene in den Achtzigern erzählt, in den deutschen Kinos an ...

Film: «Das hat nie stattgefunden!»
Der Dramaturg und Opernregisseur Sergio Morabito sieht sich den neuen Film seines Freundes Kirill Serebrennikov «Leto» («Sommer») an (Mehr auf Theater heute)
November 2018
An ihm wird ein Exempel statuiert
Kirill Serebrennikov steht in Moskau unter Hausarrest und kann deshalb nicht in Zürich sein, um seine Inszenierung von Mozarts Oper Così fan tutte zu realisieren. Man wirft ihm vor, Subventionen veruntreut zu haben. Aber in Wahrheit geht es um etwas anderes: Der Regisseur ist die Symbolfigur für die Modernisierung der Künste in Russland. Dafür strafen ihn die konservativen Kräften des Putin-Regimes ab. Ein Hintergrundbericht der russischen Journalistin Marina Davydova. (Der ganze Artikel ...)

Aktuell - politisch!

19. Februar 2019
Neue Hoffnung - Der Prozess gegen den russischen Regisseur Kirill Serebrennikow beginnt praktisch von vorn (Mehr auf www.tagesspiegel.de)
16. Januar 2019
»Ich glaube, Kirill hatte nicht geplant, Märtyrer zu werden.«
Sergej Newski, Freund und Kollege Serebrennikovs, Musikwissenschaftler Friedrich Geiger und Marco Frei über Kirill Serebrennikov (Der gesamte Artikel auf van.atavist.com)
17. Dezember 2018
»Person des Jahres« und Moskauer Gericht setzte Prozess gegen Regisseur Serebrennikow fort
Während der Regisseur - angeblich aus politischen Gründen - vor Gericht steht, erklärte ihn der russische verband der Theaterkritiker für "beispiellose Berufstreue unter den Bedingungen von Hausarrest" zur Person des Jahres. (Hier zum gesamten Artikel unter kleinezeitung.at)
8. November 2018
Prozessauftakt: Bretter, die den Knast bedeuten
In Moskau hat der Prozess gegen den Theaterregisseur Kirill Serebrennikov und seine Mitangeklagten begonnen. (Der gesamte Artikel auf www.derbund.ch)
24. Oktober 2018
Die erste öffentliche Anhörung

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow steht seit über einem Jahr unter Hausarrest. Ihm wird vorgeworfen, öffentliche Gelder unterschlagen zu haben. Das Vorgehen der Justiz wird von Kulturschaffenden kritisiert – viele glauben, es solle damit Angst in der Künstlerszene verbreitet werden. (Der gesamte Beitrag auf deutschlandfunk.de)
21. Oktober 2018
Inszenierung im Hausarrest
Er ist einer der bekanntesten russischen Regisseure. Demnächst startet in Deutschland sein Film LETO. In Zürich hat seine Inszenierung von Cosi fan tutte Premiere. Jetzt beginnt in Moskau der Prozess gegen den unbequemen Künstler. (Mehr auf daserste.de)
18. Oktober 2018
Die erste nicht öffentliche Anhörung
Seit mehr als einem Jahr muss der Regisseur Kirill Serebrennikow im Moskauer Hausarrest wegen angeblicher Unterschlagung ausharren und sich strikten Restriktionen unterwerfen - kein Internetzugang, kaum Kontakt zu anderen Menschen. Am Mittwoch stand die erste, nicht öffentliche Anhörung an ... (Der gesamte Artikel auf br-klassik.de)

!!!Nun soll Serebrennikow mindestens bis zum 3. April 2019 weiter im Hausarrest sitzen!!!
Dienstag, 16. Oktober 2018
Dann sagte irgendjemand: »Fass!«
Interview mit Alexej Malobrodskij, Produzent der Theaterplattform Studio 7 und enger Kollege von Kirill Serebrennikov zu den aktuellen Vorwürfen der Unterschlagung von Fördergeldern ... (Das ganze Interview auf www.sueddeutsche.de)

Die Fakten seiner Arrestierung

16. August 2018
Verlängerung des Hausarrests
Knapp ein Jahr nach der Festnahme des russischen Starregisseurs hat ein Moskauer Gericht seinen Hausarrest abermals verlängert. Kirill Serebrennikow erklärte, den Ermittlern seien die Gesetze egal. ... (Mehr auf Deutsche Welle dw.com)
19. April 2018
Verlängerung des Hausarrests
Ein Gericht in Moskau hat den Hausarrest des Regisseurs und Gogol Center Moskau-Intendanten Kirill Serebrennikow verlängert. (Mehr auf nachtkritik.de)
16. Januar 2018
Verlängerung des Hausarrests
Die russischen Behörden haben ihre Betrugsvorwürfe gegen den Regisseur Kirill Serebrennikow bekräftigt und die Schadenssumme fast verdoppelt (...) Ein Moskauer Gericht verlängerte derweil den Hausarrest für Serebrennikow um drei Monate bis 19. April. (Mehr auf tagesspiegel.de)
9. und 12. Dezember 2017
Das Tanzstück Nurejew kommt nun doch auf die Bühne des Bolschoi-Theaters ...

Nurejew ist womöglich das Mutigste, was das Bolschoi je auf die Bühne brachte. Und womöglich das politischste Werk, das dieses wichtigste Theater Russlands je wagte. Zum ersten Mal wird auf der Staatsbühne nicht nur das großartige Schaffen und die spektakuläre Flucht eines der bekanntesten Tänzer Russlands, Rudolf Nurejew, (1938-1993) thematisiert, sondern auch seine Liebe. Die Liebe zu einem anderen Mann. Eine schwule Liebe. Zum ersten und wahrscheinlich auch letzten Mal kommt sie an diesem Wochenende (09.12. bis 10.12.) auf die Bühne.
Denn wer sich in Russland in Anwesenheit von Minderjährigen positiv über Homosexuelle äußert, macht sich strafbar. Dafür gibt es das berüchtigte Gesetz gegen die sogenannte Schwulenpropaganda. (Mehr bei Deutsche Welle dw.com)
17. Oktober 2017
Verlängerung des Hausarrests
Um drei Monate, also bis 19. Januar 2018, hat ein Moskauer Gericht den Hausarrest von Kirill Serebrennikov verlängert. (Mehr auf stuttgarter-zeitung.de)
27. August 2017
FREIHEIT FÜR KIRILL SEREBRENNIKOV!
Zahlreiche deutsche und internationale Künstler appellieren in einer Petition an Angela Merkel, Wladimir Putin, Sigmar Gabriel sowie die russische Staatsanwaltschaft, die Strafverfolgung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow einzustellen.

Zu den Erstunterzeichnern der von Thomas Ostermeier, Intendant der Berliner Schaubühne, und dem Dramatiker und Autor Marius von Mayenburg aufgelegten Petition gehören unter anderen die Schauspieler*innen Nina Hoss, Cate Blanchett und Josef Bierbichler, die Regisseur*innen Maren Ade, Volker Schlöndorff, Herbert Fritsch, Simon McBurney und Andrea Breth, die Künstlerin Sophie Calle, der Dirigent Teodor Currentzis, die Schriftstellerin Elfriede Jelinek und die Theaterleiter Ulrich Khuon, Milo Rau, Jossi Wieler, Joachim Lux, Jürgen Flimm und Barry Kosky.

Mit 54.477 Unterzeichnern wurde die Petition im September 2018 geschlossen.
23. August 2017
Hausarrest
Ein Moskauer Gericht entscheidet, Kirill Serebrennikov unter Hausarrest zu stellen, vorerst bis zum 19. Oktober. In diesem Zeitraum muss er eine Fußfessel tragen.
Der Hausarrest stellt eine weitgehende Kontaktsperre dar und kommt damit einem Berufsverbot gleich. Serebrennikow darf kein Internet nutzen und keine Post verschicken. Über Ausnahmen vom Hausarrest entscheidet der Ermittler. Bei dem Beschuldigten bestehe Fluchtgefahr, sagten Vertreter der Strafverfolgung und verwiesen auch auf das Engagement in Stuttgart. Serebrennikow könne auch versuchen, Beweise zu vernichten. »Hausarrest ist auf alle Fälle humaner als andere Formendes Freiheitsentzugs«, sagte der russische Vize-Kulturminister Alexander Schurawski. (Der gesamte Artikel bei zeit.de)
22. August 2017
Festnahme
Kirill Serebrennikov wird in Sankt Petersburg festgenommen, während der Dreharbeiten zu seinem Film LETO. Die Festnahme ist der bisherige Höhepunkt in einem Verfahren wegen Untreue, das sich seit Monaten hinzieht.
Festgenommen wurde der russische Theaterregisseur und Filmeemacher wegen angeblichen Betrugsverdachts. Der Leiter des Moskauer Gogol-Zentrums stehe im Verdacht, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel (knapp eine Million Euro) veruntreut zu haben. Betrug in einem besonders schweren Fall .... Der entsprechende Paragraf des russischen Strafrechts sieht hohe Geldstrafen oder bis zu zehn Jahre Haft vor. (Der gesamte Artikel auf spiegel.de)
11. Juli 2017
Das Moskauer Bolschoi Theater hat seine Entscheidung verteidigt, das Ballettstück Nurejew wenige Tage vor seiner Weltaufführung abzusetzen. Bei den Proben habe sich herausgestellt, dass das Stück noch nicht aufführungsreif sei, daraufhin hätten sein künstlerischer Leiter Machar Wasijew und er sich zu diesem Schritt entschlossen, sagte Bolschoi-Generaldirektor Wladimir Urin ... (Mehr auf tagesspiegel.de)
24. Mai 2017
Kirill Serebrennikovs Wohnung und die Räumlichkeiten des Gogol-Theaters werden durchsucht.

Die Maßnahmen seien Teil einer Ermittlung wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder, so eine Sprecherin des Ermittlungskomitees laut den Medienberichten. In dem Verfahren werde Serebrennikow als Zeuge geführt. Kollegen des Regisseurs und weitere Unterstützer hingegen argwöhnen einen Einschüchterungsversuch seitens der Behörden und solidarisierten sich mit dem als unangepasst und regimekritisch geltenden Künstler.

Unterstützung aus Berlin
Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, zeigte sich in einer Pressemitteilung »besorgt über das Vorgehen und die Vorwürfe gegen das Moskauer Gogol Zentrum und seinen künstlerischen Leiter«. Kirill Serebrennikov inszenierte bereits zwei Mal an Koskys Haus, zuletzt 2016 Der Barbier von Sevilla. Barrie Kosky: »Wir haben Kirill Serebrennikov während der Zusammenarbeit in Berlin 2012 und im vergangenen Jahr als inspirierte, engagierte und integre Künstler­persönlichkeit und als aufrichtigen Menschen kennengelernt und haben weitere Projekte mit ihm verabredet. Vor dem Hintergrund der sich verengenden Freiräume für kritische und unabhängige Kunst und Kultur im heutigen Russland hoffen wir auf eine baldige und faire Aufklärung der erhobenen Vorwürfe.« (Mehr auf nachtkritik.de)

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Regisseur Barrie Kosky über Essen, Erotik und kollektives Träumen

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