Tom Erik Lie

Solist - Bariton
© Jan Windszus Photography
© Jan Windszus Photography
»Ich bin einfach durch alle Stimmen gewandert: vom Sopran zum Alt, dann in den Tenor, schließlich Bariton. Da bin ich dann geblieben«
Im Ensemble der Komischen Oper Berlin seit 2004.

HEIMAT
Oslo / Norwegen

STUDIUM
Konservatorium und Staatliche Opernhochschule Oslo

PREISE
»Ingrid-Bjoner-Stipendium für junge Sänger« 1995. Von der Zeitschrift Opernwelt 1996 nominiert als »Nachwuchskünstler des Jahres«.

WICHTIGE DIRIGENTEN
Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Marcello Viotti, André Previn, Michail Jurowski,
Vladimir Jurowski

WICHTIGE REGISSEURE
Barrie Kosky, Peter Konwitschny, Hans Neuenfels, Andreas Homoki, Christof Loy, Achim
Freyer, Stefan Herheim, Calixto Bieito

VORHERIGE ENGAGEMENTS
Deutsche Oper am Rhein, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Oper Leipzig,
Deutsche Oper Berlin

WICHTIGE PARTIEN AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Titelpartien des Jewgeni Onegin,Don Giovanni, Sixtus Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Papageno (Die Zauberflöte), Edwin (Die Csárdásfürstin), Eisenstein (Die Fledermaus), Hoffmann 2 (Les Contes d’Hoffmann), Marcel (La Bohème), Graf Almaviva (Die Hochzeit des Figaro), Georges Germont (La Traviata), Sixtus Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Amme (Die Krönung der Poppea), Gevatter (Der Jahrmarkt von Sorotschinzi), Mr. Kallenbach (Satyagraha)

ANDERSWO
Frère Léon (St. François d’Assise), Guglielmo (Così fan tutte), Siegfried (Genoveva),
Wolfram v. Eschenbach (Tannhäuser), Sharpless (Madama Butterfly), Albert (Werther),
Schaunard (La Bohème), Staatsoper Hannover, Aalto-Musiktheater Essen, Staatstheater
Nürnberg, Theater Bonn, Semperoper Dresden, Königliche Oper Kopenhagen, Norwegische
Oper Oslo, Gran Teatre del Liceu (Barcelona), Maggio Musicale Fiorentino

IN DIESER SPIELZEIT
Martin (Candide), Herr von Faninal (Der Rosenkavalier), Popolani (Blaubart), Papageno (Die Zauberflöte), Oberst Pickering (My Fair Lady), Gevatter (Der Jahrmarkt von Sorotschinzi), Der Blechmann (Der Zauberer von Oz)
Bereits seit seinem 10. Lebensjahr wusste Tom Erik Lie, dass er Opernsänger werden wollte! Auslöser dafür war auch gleich sein Debüt auf einer Opernbühne: im Kinderchor in Tosca am Opernhaus von Oslo. »Das hat mich so fasziniert, dass ich nicht mehr davon losgekommen bin«, erinnert er sich. Mit neun Jahren war er aus eigenem Antrieb dem Knabenchor des Norwegischen Rundfunks beigetreten, wo seine besondere Begabung nicht lange unentdeckt blieb: Bereits nach kurzer Zeit wurden ihm kleinere Solostellen anvertraut. Und nicht einmal der Stimmbruch sollte eine Unterbrechung der konsequent begonnenen Sängerkarriere bedeuten: »Ich bin einfach durch alle Stimmen gewandert: vom Sopran zum Alt, dann in den Tenor, schließlich Bariton. Da bin ich dann geblieben«, erzählt er lachend.

Mit 17 Jahren nahm er seine erste private Gesangsstunde, und niemand war überrascht, als er nach dem Abitur ein Gesangsstudium am Konservatorium in Oslo aufnahm. Nach vollendetem Studium wurde er in das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein aufgenommen. Und von da an fügte sich eins ins andere: Auf das erste Engagement in Gelsenkirchen folgte die Oper Leipzig, von wo aus ihn Intendant Udo Zimmermann mit an die Deutsche Oper Berlin nahm. Ein Gastengagement – als Edwin in Die Csárdásfürstin – brachte ihn dann in das Ensemble der Komischen Oper Berlin. 

»Berlin ist mittlerweile meine Heimat«, bekennt Tom Erik Lie. »Ich fühle mich hier richtig wohl. Natürlich vermisse ich die unglaublich schöne Natur meiner Heimat: die Berge, die direkt runter bis zum Meer gehen.« Eine Hütte in Norwegen, an der Küste, wo Meer und Berge zusammentreffen – das wäre einer der noch unverwirklichten Träume Tom Erik Lies. »Im Sommer vor ein paar Jahren habe ich einen Teil meines Urlaubs in der Nähe der Stadt Bergen in einer Hütte auf einer kleinen Insel verbracht. Wir haben vom Boot aus geangelt: Makrelen, Kabeljau, Seelachs. Von der Angel in den Mund sozusagen. Ein Traum!«
rbb inforadio
17.06.2014
Krönender Spielzeitabschluss an der Komischen Oper Berlin
»Was für ein Ensemble! Was für ein Hausensemble! Denn mit nur wenigen Gästen schafft die Komische Oper Berlin das Unfassbare: die horrend schweren Partien zwischen Sprechstimme und extremen Tonsprüngen ganz selbstverständlich klingen zu lassen. Was müssen zum Beispiel Tom Erik Lie oder Günter Papendell in einer Spielzeit nicht alles singen, vom Barock, über Mozart, Operette bis zu Neuer Musik. Diese stilistische Vielfalt gibt ihnen Sicherheit. Überragend Susanne Elmark als Marie, die die vielen Facetten des Lebens auf dem Weg nach unten hörbar macht. [...] Fazit: Krönender Abschluss einer überzeugenden Spielzeit an der Komischen Oper Berlin. Es lohnt, sich auf ungewohnte, aggressive Klänge einzulassen, wenn sie so engagiert und kompetent vorgetragen werden. Diesen Klassiker des 20. Jahrhunderts muss man live erleben!«
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Seine Vorstellungen ...

Fr28.09.19:30Die Zauberflöte
Mi03.10.19:30Blaubart
Do11.10.19:30Blaubart
Fr19.10.19:30Die Zauberflöte
So28.10.16:00Der Zauberer von Oz
Sa03.11.19:30Blaubart
So04.11.11:00Der Zauberer von Oz
Sa10.11.19:30Blaubart
So18.11.11:00Der Zauberer von Oz
Sa24.11.19:30Candide
Do29.11.11:00Der Zauberer von Oz
Sa01.12.19:30Candide
Fr07.12.10:00Der Zauberer von Oz
So09.12.11:00Der Zauberer von Oz
Mi12.12.11:00Der Zauberer von Oz
Mi12.12.19:30Candide
Sa15.12.11:00Der Zauberer von Oz
So16.12.11:00Der Zauberer von Oz
Di18.12.11:00Der Zauberer von Oz
Mi19.12.10:00Der Zauberer von Oz
Fr21.12.19:30Candide
So23.12.11:00Der Zauberer von Oz
Mi26.12.11:00Der Zauberer von Oz
Mo31.12.14:00Candide
Mo31.12.19:00Candide
Do10.01.19:30Candide
Sa12.01.19:30My Fair Lady
Fr25.01.19:30Candide
Sa26.01.19:30My Fair Lady
So03.02.16:00Candide
So24.03.16:00My Fair Lady
Mi27.03.19:30Candide
Di02.04.19:30My Fair Lady
Mi03.04.19:30Candide
Mi01.05.19:00My Fair Lady
Sa08.06.18:00Der Rosenkavalier
Mo10.06.18:00Der Rosenkavalier
Di18.06.18:00Der Rosenkavalier
So23.06.16:00Der Rosenkavalier
So30.06.19:00Candide